Berlin, Tag 4

„Berlin war wie New York, ein meilenweit entfernter Ort“ – Bosse, Schönste Zeit

Oder wie Paris. Ein letztes Frühstück in dem fabrikhohen Empfangsraum, Tomate-Mozzarella, Laugenbrötchen, O-Saft, Kuchen, Luxus für uns. Noch einmal ein verpacktes Schokocroissant mitgehen lassen. Abfahren, ich könnte ewig mit dir fahren. Wenn wir stehenbleiben, will ich neben dir sitzen bleiben und nicht aussteigen. Let her go, schon so ein altes Lied und ich verstehe die häufigste Zeile erst jetzt. Nicht „du kennst deine Geliebte erst, wenn du sie gehen lässt“, sondern „du weißt erst, dass du sie liebst, wenn du sie gehen lässt“. Ich muss dich nicht erst gehen lassen, um zu wissen, dass ich dich liebe, aber so ist es mit Berlin.

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